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Dakota Building

1 West 72nd Street at Central Park West, New York- The Dakota Building eine exklusive Adresse inklusive Gruselfaktor Die Entstehungsgeschichte von „The Dakota“ Der Architekt Henry J. Hardenbergh entwarf das erste Luxus- Apartmenthaus für die Stadt New York. Es wurde zwischen 1880 und 1884 in einem damals noch kaum besiedeltem Stadtteil errichtet. Der Name: „The Dakota“ geht darauf zurück, dass man in der Bauphase ironisch bemerkte, das Grundstück für das Haus läge so weit entfernt vom zivilisiertem Stadtgebiet, dass es ebenso gut im Stammesgebiet der Dakota, also weit im Norden der USA liegen könnte.

Das zehnstöckige Gebäude im neugotischen Stil nimmt heute den gesamten Häuserblock zwischen der 72. und der 73. Straße gegenüber des Central Parks ein. Gemeinsames Wohnen unter einem Dach- das war für die damaligen Verhältnisse eine revolutionäre Idee für die wohlhabende Oberschicht. Diese neue Form des Wohnens schuf einen nie dagewesenen Lebensentwurf für das urbane Leben der reichen Klasse. Ursprünglich war das Dakota Building in 65 Suiten aufgeteilt. In den oberen Stockwerken waren Wohnungen für das Personal eingerichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Etagen 8 bis 10 ebenfalls in exklusive Suiten umgebaut. Heute besitzt das Dakota 103 luxuriöse Apartments. Die Fassade im neugotischen Stil besitzt zahlreiche Schmuckelemente: Bögen, Erker und Balkone aus gelben Ziegel, optisch abgesetzt mit grau- braunem Sandstein erzählen eine Poesie die aus Materie geschaffen wurde.

Böse Zeiten im Dakota

Um die Privatsphäre der Bewohner zu schützen, ist es nicht erlaubt, das Dakota von Innen zu besichtigen. Doch die geheimnisvollen Türen des Dakota Building öffneten sich für alle Kinobesucher, die mit Mia Farrow 137 Minuten der Angst in dem Filmklassiker: „Rosemaries Baby“ durchlebten. Die Düsternis in den unendlich scheinenden Ganglabyrinthen des Dakotas sind wie geschaffen, um den Horror greifbar zu machen. War das alles nur die kreative Fantasie eines Regisseurs? Oder residiert im Dakota Building eine dunkle Bestimmung? Das ganz reale Böse ereignete sich 1980 direkt vor der Haustür des Dakotas: Der Mord an John Lennon. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Yoko Ono bewohnte John Lennon damals- wie viele andere Prominente auch eine Suite im Dakota Building. Er traf seinen Mörder direkt vor seiner eigenen Haustür. Bis heute pilgern täglich Fans des unvergessenen Beatles zum Dakota Haus, vor dem ihr friedliebendes Idol einen gewaltsamen Tod fand. Zum Gedenken an John Lennon ließ Yoko Ono direkt gegenüber vom Dakota die: „Strawberry Fields“ anlegen. Sie hat übrigens bis heute ihren Wohnsitz im Dakota.

Dakota Building

Dakota Building ©TK

Prominente Bewohner des Dakota Building

Das Dakota gehört zu den besten und teuersten Adressen von New York. Entsprechend exklusiv und millionenschwer sind seine Mieter. Eine Reihe von Künstlern wohnte in diesem legendären Luxushaus, darunter der Dirigent Leonard Bernstein, der Schauspieler Jose Ferrer und die Schauspielerinnen Judy Garland und Judy Holliday. Die mystische und erhabene Kulisse des Dakotas zog einst auch den Tänzer Rudolf Nurejew in seinen Bann. Ebenso wie den surrealistischen Schriftsteller Charles Henry Ford.

Das Dakota Building ist mehr als eine Sehenswürdigkeit mit einer atemberaubenden Architekur. Seine wechselhafte Geschichte zog das Gute wie auch das Böse an. Diesen magischen Bann sieht man täglich bei den staunenden und in sich und der Betrachtung des Hauses versunkenen Besuchern des traditionsreichen Dakotas.