Skip to main content

Flughäfen in New York

Die große Metropole von New York beeindruckt mit drei Flughäfen, die sich im gesamten Gebiet von New York befinden. Alle Flughäfen verbindet die gemeinsame Eigenschaft, dass sie in der Liste der größten Flughäfen weltweit ganz weit oben stehen.

Newark Liberty International Airport

Bau und Entwicklung

Zu diesen Flughäfen wird der Newark Liberty International Airport hinzugezählt, obwohl dieser nicht im Stadtgebiet von New York liegt. Dieser Standort befindet sich in New Jersey und ist der älteste der drei Flughäfen, da er im Jahr 1928 eröffnet worden ist. Bis in die Stadt New York ist eine Distanz von 26 Kilometern zu überwinden. Mit den Jahren entwickelte sich nicht nur das Gelände des Flughafens weiter. Es folgte der erste Flug von Newark nach London im Jahr 1984, dessen Flugroute somit über den Atlantik führte.

Schwarze Stunden

Der Flughafen erlebte am 11. September 2001 auch sehr schwere Stunden, startete hier doch der Unglücksflug 93. An diesem Tag übernahmen Terroristen die Gewalt über den Flug und wollten in Richtung Washington D. C. fliegen. Der Versuch von Passagieren, die Terroristen zu überwältigen scheiterte und so stürzte die Maschine in ein Feld. Dieser Flug war zwar der einzige Flug von Newark, der in die Gewalt von Terroristen gelangte. Doch wurden an diesem Tag noch mehr Flugzeuge in den USA gekidnappt.

Heute

Besucher haben vom modernen Flughafen die Möglichkeit, mit dem Air Train in Richtung Manhattan oder nach Philadelphia zu fahren.

La Guardia

Gründung

Direkt im Stadtgebiet der Flughafen La Guardia, der im Jahr 1939 gegründet wurde.
Unter den Flughäfen von New York ist der Flughafen La Guardia, der im Jahr 1939 gegründet wurde, der kleinste seiner Art. Lediglich 275 Hektar beträgt die Fläche von La Guardia, der nordöstlich von New York City liegt. Seinen jetzigen Namen erhielt der Flughafen vom ehemaligen New Yorker Bürgermeister Fiorello La Guardia, der für drei Amtszeiten die Regierungsgeschäfte der Stadt leitete.

Schwarze Stunden

Insgesamt sieben Mal erlebte der Flughafen seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts schwarze Stunden. Einer der sieben Unfälle war besonders spektakulär und geschah in den ersten Tagen des Jahres 2009. Ein Triebwerksausfall führte zur Notwasserung eines Airbus A 320 auf dem Hudson River. Alle Passagiere und die Mitglieder der Crew konnten gerettet werden.

Heute

Die Aktivitäten des Flughafens richten sich heute hauptsächlich auf Flüge innerhalb der USA aus. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten liegt darauf, dass von La Guardia die Flüge nach Kanada starten. Für Langstreckenflüge vom Flughafen La Guardia zeichnet sich derzeit keine Perspektive ab, da am Flughafen das Passagieraufkommen wegen der Größe kaum bewältigt werden kann.

John F. Kennedy International Airport

John F. Kennedy International Airport ©iStockphoto/Skyhobo

John F. Kennedy International Airport

Bau und Erweiterung

Beim dritten Flughafen in New York handelt es sich um den John F. Kennedy International Airport. Noch während des zweiten Weltkrieges wurde mit dem Bau des Flughafens begonnen. Bis die ersten Flüge von hier starteten und der Flughafen sich nunmehr dem Passagierverkehr widmete, dauerte es bis zum 01. Juli 1948. Bis zum 24. Dezember 1963 war der Flughafen als New York International Airport bekannt. Dann erfolgte die Umbenennung in John F. Kennedy International Airport.

Schwarze Stunden

Doch der Flughafen hat nicht nur angenehme Stunden erlebt. Das Unglück brach am 17. Juli 1996 beim Trans-World-Airlines-Flug über den Airport hinein. Eine Explosion riss das Flugzeug in der Mitte auseinander, was den 230 Insassen der Maschine keine Chancen zum Überleben ließ.

Heute

Auf dem knapp 2.000 Hektar großen Gelände befinden sich nach umfangreichen Erweiterungsbaumaßnahmen heute neun Terminals. Dies ermöglicht auch die Durchführung von Langstreckenverkehr.