Skip to main content

New York in 3 Tagen

Das unangefochtene Hauptreiseziel der USA ist die Weltmetropole New York an der Ostküste. Man nennt sie auch „Big Apple“ oder die „Stadt, die niemals schläft“. Unzählige kulturelle Highlights, aber auch ein pulsierendes Nachtleben und ein faszinierendes Stadtbild zeichnen New York City aus. Viele Reisende haben in New York jedoch nur wenige Tage zur Verfügung und fragen sich daher, was unbedingt besichtigt werden sollte. Ganz klar gibt es einige Highlights, die unbedingt zu einem New York-Trip dazugehören. Der große Vorteil ist, dass viele der Sehenswürdigkeiten nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen: Die wichtigsten Spots befinden sich fast alle in Manhattan und sind entweder schnell zu Fuß oder auch mit der U-Bahn zu erreichen.

Zu Fuß unterwegs in Manhattan – die Weltmetropole New York City hautnah erleben

Die beste Lösung ist es, sich pro Tag auf einen bestimmte Stadtbezirk zu beschränken. Das spart kostbare Zeit durch langes Fahren oder Umsteigen. New York City ist bekannt für seinen dichten Verkehr: Wer überlegt, sich mit Bussen oder Taxis fortzubewegen, sollte dies angesichts der knappen Zeit sofort wieder vergessen. Schneller und problemloser ist die U-Bahn oder einfach ein Stadtspaziergang zu Fuß, bei dem man die Metropole ganz ohne Zweifel am besten kennenlernt.

Midtown Manhattan – Das Herz der Stadt

Der mittlere Teil von Manhattan liegt ungefähr an der 34. Straße und zeichnet sich durch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem riesigen Central Park oder dem Empire State Building aus. Eine Fahrt mit dem Aufzug bis ganz nach oben sollte man sich unbedingt gönnen, denn von dort aus erhält man den wohl besten Blick auf die faszinierende Weltstadt. Wer sich dieses Erlebnis gönnen möchte, sollte sich entweder schon morgens dorthin begeben, denn dann vermeidet man am besten lange Warteschlagen, die sich vor allem in der Mittagszeit häufen. Die grüne Lunge der Stadt, der Central Park, ist für Radfahrer, Jogger und Spaziergänger ein beliebtes Erholungsziel.

New York @iStockphoto/SeanPavonePhoto

New York @iStockphoto/SeanPavonePhoto

Von dort aus bummelt man ganz gemütlich in Richtung Fifth Avenue: Die wohl berühmteste Einkaufsstraße der Welt begeistert seine Besucher mit unzähligen Kaufhäusern wie Macy’s oder Bloomingdale’s sowie mit Nobelboutiquen wie Tiffany’s oder Louis Vuitton. Prachtvoll zeigt sich dagegen der innen vergoldete Trump Tower, der ebenfalls über eine spektakuläre Aussichtsplattform verfügt. Ein echtes Kleinod ist die gotische St. Paul’s Cathedral, die fast schon wie ein Fremdkörper zwischen den Wolkenkratzern wirkt und in jedem Fall einen Besuch wert ist.

Wer sich für Wirtschaft und Weltpolitik interessiert, sollte sich einen Abstecher an den New Yorker East River gönnen. Dort liegt, etwas nördlich der 42. Street gelegen, das Areal der Vereinten Nationen. Dort kann man an einer etwa einstündigen Führung teilnehmen, in denen die einzelnen Aufgaben der bedeutendsten Institutionen vor Ort erklärt werden. Ein schöner Spaziergang entlang am East River führt über die 49th Street auf die Park Avenue, wo sich das weltbekannte Luxushotel Waldorf Astoria befindet, das schon viele Male als Filmkulisse für Hollywood-Blockbuster diente: Die Bar des Hotels für einen kurzen Drink zu besuchen, lohnt sich immer. Auch die Wall Street, das weltweite Börsenzentrum, liegt ganz in der Nähe.

Downtown Manhattan – das bunte Treiben in New York City genießen

Für den zweiten Tag in New York empfiehlt sich ein Ausflug in die Bezirke zwischen der südlichen Spitze Manhattans und dem Greenwich Village. Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Bummel durch das malerische Greenwich Village und den Washington Park. Von dort aus führt der Broadway, die berühmte Theater- und Musicalstraße der Stadt, bis nach Chinatown. Wer möchte, kann sich hier auf ein exotisches kulinarisches Erlebnis einlassen: Unterschiedliche Restaurants sowie diverse Garküchen auf der Straße bieten nicht nur chinesische, sondern auch vietnamesische oder japanische Spezialitäten an.

SoHo und den Broadway erleben

Weiter führt der Broadway anschließend Richtung SoHo, dem hippsten Künstlerviertel der Stadt. Zahlreiche kleine Independent-Boutiquen reihen sich hier an Kunstgeschäfte und Delikatessläden. Ein echtes Highlight ist das berühmte Flat Iron Building: Das vorne sehr spitz zulaufende Gebäude wird häufig wegen seiner skurrilen Optik mit einem Bügeleisen verglichen und diente schon viele Male als Vorlage für Poster und Malereien. Nach kurzer Zeit erreicht man die imposante Brooklyn Bridge, die besonders abends einen spektakulären Ausblick auf die beeindruckende Skyline New Yorks bietet.

Die Freiheitsstatue – das Wahrzeichen der Stadt entdecken

Eine andere Variante ist, vom Broadway aus Richtung South Street Seaport abzubiegen. In zahlreichen Fischrestaurants lässt es sich bestens stärken, bevor man sich zu einem Ausflug nach Liberty Island aufmacht. Mit der Fähre geht es einer guten halben Stunde auf die Insel zur Freiheitsstatue, die das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Krone der Statue ist schon seit einigen Jahren nicht mehr zugänglich, dennoch lohnt sich der Ausflug auf die Insel ganz ohne Zweifel. Auch hier darf man sich auf einen herrlichen Blick auf die Skyline freuen. Nach dem Besuch auf Liberty Island lässt man den Abend mit einem Spaziergang über den Broadway bis hin zum lebendigen Times Square, der für seine unzähligen Leuchtreklamen weltweit bekannt ist, ausklingen.

Eine andere Möglichkeit ist, sich einen romantischen Dinner Cruise auf dem Hudson River zu gönnen: Hier geht es mit einem Ausflugsdampfer über den Fluss, während man leckeres Essen genießt und die Lichter der Stadt bewundert.

Kunst und Kultur in New York City

Am dritten Tag locken Kunsthäuser und kulturelle Highlights in der Millionenstadt: Erholsam und gleichzeitig abwechslungsreich ist eine romantische Kutschfahrt durch den Central Park, was zu jeder Jahreszeit ein besonders schönes Erlebnis ist.

Kulturliebhaber sollten sich die zahlreichen Museen der Stadt nicht entgehen lassen: Allen voran gilt das Metropolitan Museum of Art, kurz genannt MOMA, als wichtigstes der ganzen Stadt: Hier werden Tausende von Werken weltbekannter Künstler ausgestellt. Die Größe dieses riesigen, aus mehreren Gebäuden bestehenden Komplexes, sollte man nicht unterschätzen: Man kann locker einen ganzen Tag darin verbringen und hat ganz sicher immer noch nicht alle Exponate besichtigt. Am besten ist es daher, sich direkt für einige Bereiche im Museum zu entscheiden, um Zeit zu sparen.

Alternativ dazu bieten sich auch Ausflüge in kleinere Museen, wie das Museum of Natural History, welches sich an der westlichen Seite des Central Parks befindet, oder das Guggenheim Museum an der Fifth Avenue, an.